Grumman F4F Wildcat (Teil 2)

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I have a dream …

Flugvideo zum Modell hier …

Bericht von Manfred

Den zweiten Teil meines Bauberichtes möchte ich mit dem Bau der Tragflächen fortsetzen.
Die Tragflächen werden mit Hilfe einer Helling erstellt, so spare ich mir den Aufwand jede Rippe mit Füßchen ausfräsen zu müssen.
Den Plan der Tragfläche habe ich im Vorfeld schon ausgeplottet.

Die ersten Rippen und das Steckungsrohr werden in die Holme eingesetzt.

Die Holmverkastungen werden zugeschnitten. Die Rippen ausgerichtet und verleimt.

Hier entsteht das Querruder, in den Kiefernleisten sind schon die Aussparungen für die Scharniere zu sehen.

Alle Rippen und die Holmverkastungen sind montiert.

Das Steckungsrohr ist eingebaut und verklebt, durch das gelbe Röhrchen (Sangria-Trinkhalm) wird später das Servokabel gezogen.

Ich beplanke mit einzelnen Brettchen und schneide diese dann passend zu, das spart Material.
Die vordere Beplankung muss natürlich gut gewässert werden, damit sie beim Biegen nicht einreist.
Nachdem die Tragfläche komplett beplankt ist, muss sie noch verschliefen werden, um anschließend mit GFK Gewebe versiegelt zu werden.

Ich verwende für die Versiegelung ein 20 Gramm Gewebe. Das Gewebe kann man nun mit verdünntem Epoxidharz, oder wie ich es gemacht habe, mit PU–Lack aufbringen.
PU-Lack ist fast geruchsneutral und das Werkzeug lässt sich einfach mit Wasser reinigen.
Die reine Trocknungszeit ist nicht viel länger als bei Harz.
Die Entscheidung für PU-Lack liegt im wesentlichen darin begründet, dass man kein Lösungsmittel (Azeton oder Methanol) verarbeiten muss.

Das Aushärten der Tragfläche sollt in senkrechter Position erfolgen, damit sich die Tragfläche nicht verziehen kann.
Nach der Trocknung wird das überstehende Gewebe einfach mit dem Schleifklotz gekappt.
Insgesamt habe ich 3 Anstriche mit PU-Lack durchgeführt, dies bedingt eine Gewichtszunahme von 35 Gramm.


Als nächster Arbeitsschritt muss nun gespachtelt werden. Die Spachtelmasse wird aus PU-Lack und Talkum hergestellt und mit einem Japanspachtel aufgetragen.
Ich färbe die Spachtelmasse ein, damit ich später sehen kann, wo schon gespachtelt ist.

Und nun heißt es wieder schleifen, schleifen ….
Danach wird das Ganze grundiert, um danach wieder zu spachteln und zu schleifen.

Wenn man mit dem Ergebnis zufrieden ist, erfolgt die endgültige Farbgebung.
Hier als Beispiel der Rumpf.